Düsseldorfer Tabelle ab 01.01.2009
| Nettoeinkommen |
Altersstufen
in Jahren |
Prozent/ Bedarfs- kontrollbetrag |
|||||
| Beträge in Euro | 0-5 | 6-11 | 12-17 | ab 18 | |||
| 1. | bis 1500 | 281 | 322 | 377 | 432 | 100 | 770/900 |
| 2. | 1501-1900 | 296 | 339 | 396 | 454 | 105 | 1000 |
| 3. | 1901-2300 | 310 | 355 | 415 | 476 | 110 | 1100 |
| 4. | 2301-2700 | 324 | 371 | 434 | 497 | 115 | 1200 |
| 5. | 2701-3100 | 338 | 387 | 453 | 519 | 120 | 1300 |
| 6. | 3101-3500 | 360 | 413 | 483 | 553 | 128 | 1400 |
| 7. | 3501-3900 | 383 | 438 | 513 | 588 | 136 | 1500 |
| 8. | 3901-4300 | 405 | 464 | 543 | 623 | 144 | 1600 |
| 9. | 4301-4700 | 428 | 490 | 574 | 657 | 152 | 1700 |
| 10. | 4701-5100 | 450 | 516 | 604 | 692 | 160 | 1800 |
| 11. | - | ||||||
| 12. | - | ||||||
| 13. | - | ||||||
Ab 5101 Euro nach den Umständen des Falles
 
Düsseldorfer Tabelle ab 01.01.2008
| Nettoeinkommen |
Altersstufen
in Jahren |
Prozent/ Bedarfs- kontrollbetrag |
|||||
| Beträge in Euro | 0-5 | 6-11 | 12-17 | ab 18 | |||
| 1. | bis 1500 | 279 | 322 | 365 | 408 | 100 | 770/900 |
| 2. | 1501-1900 | 293 | 339 | 384 | 429 | 105 | 1000 |
| 3. | 1901-2300 | 307 | 355 | 402 | 449 | 110 | 1100 |
| 4. | 2301-2700 | 321 | 371 | 420 | 470 | 115 | 1200 |
| 5. | 2701-3100 | 335 | 387 | 438 | 490 | 120 | 1300 |
| 6. | 3101-3500 | 358 | 413 | 468 | 523 | 128 | 1400 |
| 7. | 3501-3900 | 380 | 438 | 497 | 555 | 136 | 1500 |
| 8. | 3901-4300 | 402 | 464 | 526 | 588 | 144 | 1600 |
| 9. | 4301-4700 | 425 | 490 | 555 | 621 | 152 | 1700 |
| 10. | 4701-5100 | 447 | 516 | 584 | 653 | 160 | 1800 |
| 11. | - | ||||||
| 12. | - | ||||||
| 13. | - | ||||||
Ab 5101 Euro nach den Umständen des Falles
 
Düsseldorfer Tabelle ab 01.07.2007
| Nettoeinkommen |
Altersstufen
in Jahren |
Prozent/ Bedarfs- kontrollbetrag |
|||||
| Beträge in Euro | 0-5 | 6-11 | 12-17 | ab 18 | |||
| 1. | bis 1300 | 202 | 245 | 288 | 389 | 100 | 770/900 |
| 2. | 1300-1500 | 217 | 263 | 309 | 389 | 107 | 950 |
| 3. | 1500-1700 | 231 | 280 | 329 | 389 | 114 | 1000 |
| 4. | 1700-1900 | 245 | 297 | 349 | 401 | 121 | 1050 |
| 5. | 1900-2100 | 259 | 314 | 369 | 424 | 128 | 1100 |
| 6. | 2100-2300 | 273 | 331 | 389 | 447 | 135 | 1150 |
| 7. | 2300-2500 | 287 | 348 | 409 | 471 | 142 | 1200 |
| 8. | 2500-2800 | 303 | 368 | 432 | 497 | 150 | 1250 |
| 9. | 2800-3200 | 324 | 392 | 461 | 530 | 160 | 1350 |
| 10. | 3200-3600 | 344 | 417 | 490 | 563 | 170 | 1450 |
| 11. | 3600-4000 | 364 | 441 | 519 | 596 | 180 | 1550 |
| 12. | 4000-4400 | 384 | 466 | 548 | 629 | 190 | 1650 |
| 13. | 4400-4800 | 404 | 490 | 576 | 662 | 200 | 1750 |
Ab 4800 Euro nach den Umständen des Falles
 
ZUR GEPLANTEN REFORM DES UNTERHALTSRECHTS
- eine Zusammenfassung der Mitteilung des Referats Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bundesjustizministeriums vom 9.5.2005
I. Änderung der Rangfolge der Unterhaltsberechtigten bei der Unterhaltsberechnung
Die Rangfolge im Unterhaltsrecht hat dadurch Bedeutung, daß die Einkünfte des Unterhaltsverpflichteten in der Regel nicht zur Befriedigung sämtlicher Unterhaltsansprüche von minderjährigen und volljährigen Kindern, geschiedenen, getrenntlebenden und amtierenden Ehegatten sowie nichthehelichen Müttern ausreicht.
Das Gesetz legte bisher fest, daß zunächst im gleichen Rang die Ansprüche minderjähriger und privilegierter volljähriger Kinder sowie Ehegatten zu errechnen sind, wobei die Ansprüche der geschiedenen Ehegatten zumeist dem Anspruch des amtierenden Ehegatten vorrangig sind.
Die nichteheliche Mutter ist den geschiedenen und amtierenden Ehegatten gegenüber nachrangig.
Künftig soll diese Rangfolge dem Grundsatz der primären Ausrichtung auf das Kindeswohl verstärkt Rechnung tragen durch Vorrangigkeit der Kindesunterhaltsansprüche vor allen anderen Unterhaltsansprüchen und durch Vorrangigkeit des Unterhaltsanspruchs des kinderbetreuenden Elternteils vor den übrigen Ehegatten.
Auch bei langer Ehedauer soll der getrennte oder geschiedene Ehegatte einen Unterhaltsanspruch im zweiten Rang haben.
II. Besserstellung der nicht verheirateten Mütter
Die nicht verheiratete Mutter hatte bisher einen Unterhaltsanspruch begrenzt auf 3 Jahre nach der Geburt des Kindes sowie darüber hinaus nur, wenn dies ansonsten grob unbillig wäre.
Diese Regelung bleibt im Grundsatz beibehalten, die Schwelle der Zahlung von Unterhalt über die 3 Jahre hinaus soll jedoch herabgesenkt werden: Schon bei Vorliegen einfacher Unbilligkeit kann der Unterhalt auch über 3 Jahre hinaus verlangt werden.
III. Befristung und Begrenzung des nachehelichen Unterhalts
Bisher sah das Gesetz für den geschiedenen Ehegatten eine Lebenstandardgarantie vor; Unterhalt konnte aber auch bisher schon der Höhe und Dauer nach begrenzt werden, wenn die ehelichen Lebensverhältnisse dies billig erscheinen lassen.
Der letztgenannte Grundsatz sollte angesichts sich wandelnder Rollenvorstellungen, kurzen Ehedauern und zur Entlastung von Zweitfamilien verstärkt werden:
- Der Grundsatz der Eigenverantwortung jedes Ehegatten soll ausdrücklich im Gesetz verankert werden.
Gibt es z.B. also eine akzeptable Kinderbetreuungsmöglichkeit, kann vom kinderbetreuenden Elternteil schon früher als heute die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit erwartet werden.
- Die Gerichte sollen verstärkt Möglichkeiten zur Begrenzung und Befristung des Unterhalts erhalten.
- Der in der Ehe erreichte Lebenstandard soll lediglich nur einer von mehreren Maßstäben dafür sein, wann und ggfs. welche Erwerbstätigkeit -wieder- aufgenommen werden muß.
- Zur Garantie einer vollständigen Aufklärung der Parteien einer Unterhaltsvereinbarung sollen diese nur noch gültig sein, wenn sie notariell erfolgen.
Diese neuen Vorschriften sollen auch für "Altfälle" gelten, aber nur soweit dies den Betroffenen zuzumuten ist.
Die Reform soll bereits 2006 in Kraft treten und wird -demnächst ?- als Referentenentwurf an die Länder, Verbände und interessierten Fachkreise zur Stellungnahme versandt sowie der Öffentlichkeit vorgestellt.
Düsseldorfer Tabelle ab 01.07.2005
| Nettoeinkommen | Altersstufen in Jahren | Prozent/ Bedarfs- kontrollbetrag | |||||
| Beträge in Euro | 0-5 | 6-11 | 12-17 | ab 18 | |||
| 1. | bis 1300 | 204 | 247 | 291 | 335 | 100 | 770/890 |
| 2. | 1300-1500 | 219 | 265 | 312 | 359 | 107 | 950 |
| 3. | 1500-1700 | 233 | 282 | 332 | 382 | 114 | 1000 |
| 4. | 1700-1900 | 247 | 299 | 353 | 406 | 121 | 1050 |
| 5. | 1900-2100 | 262 | 317 | 373 | 429 | 128 | 1100 |
| 6. | 2100-2300 | 276 | 334 | 393 | 453 | 135 | 1150 |
| 7. | 2300-2500 | 290 | 351 | 414 | 476 | 142 | 1200 |
| 8. | 2500-2800 | 306 | 371 | 437 | 503 | 150 | 1250 |
| 9. | 2800-3200 | 327 | 396 | 466 | 536 | 160 | 1350 |
| 10. | 3200-3600 | 347 | 420 | 495 | 570 | 170 | 1450 |
| 11. | 3600-4000 | 368 | 445 | 524 | 603 | 180 | 1550 |
| 12. | 4000-4400 | 388 | 470 | 553 | 637 | 190 | 1650 |
| 13. | 4400-4800 | 408 | 494 | 582 | 670 | 200 | 1750 |
Ab 4000 Euro nach den Umständen des Falles
Geringerer Selbstbehalt des Vaters gegenüber dem Unterhaltsanspruch der nicht verheirateten Mutter
In seiner Entscheidung vom 1.12.2004 hat sich der Bundesgerichtshof (BGH) mit der Frage befaßt, welchen Betrag der gegenüber der Mutter seines nichtehelichen Kindes unterhaltspflichtige Vater für sich zum Lebensunterhalt behalten darf, wie hoch also sein Selbstbehalt ist.
Der BGH kommt zu dem Ergebnis, daß dieser Selbstbehalt vom in der Sache zuständigen Richter im Regelfall mit einem Betrag zwischen dem notwendigen (Eur 840,--) und dem angemessenen (Eur 1.000,--) Selbstbehalt zu bemessen ist.
Hierzu im einzelnen:
Nach § 1615 l BGB ist der Vater eines nichtehelichen Kindes der Mutter dieses Kindes gegenüber zur Zahlung von Unterhalt für in der Regel nicht länger als 3 Jahre verpflichtet.
Die Höhe des Unterhalts richtet sich -im Gegensatz zum Unterhalt der verheirateten Mutter, die 3/7 der Differenz der Einkünfte erhält- nach dem durch die Betreuung des Kindes entgangenen Einkommen, also zumeist dem nach der Geburt des Kindes nicht mehr erzielten Gehalt; Erziehungsgeld wird auch hier nicht berücksichtigt.
Die Höhe des Unterhalts wird begrenzt durch den dem Vater zu belassenden Selbstbehalt.
Als geringster zu belassender Selbstbehalt käme der sog. notwendige Selbstbehalt von Eur 840,-- derzeit in Betracht, aber auch, dem Unterhaltspflichtigen den sog. angemessenen Selbstbehalt zu belassen, derzeit Eur 1.000,--.
Gesetzlich geregelt ist diese Frage nicht.
Maßgebend für die Herabsenkung des Selbstbehalts auf einen Betrag zwischen Eur 840,-- und Eur 1.000,-- (bisher ist von der Rechtsprechung und Literatur Eur 1.000,-- angenommen worden) war nach einer Pressemitteilung des BGH, daß der Unterhaltsanspruch der nicht verheirateten Mutter durch den Gesetzgeber aus Gründen des Kindeswohls dem Anspruch der geschiedenen Ehefrau wegen Betreuung des ehelichen Kindes nach § 1570 BGB immer mehr angeglichen worden ist. Der nicht verheirateten Mutter soll es jedenfalls in den ersten 3 Jahren nach der Geburt des Kindes möglich sein, sich ganz dessen Pflege und Erziehung zu widmen, ohne für ihren Lebensunterhalt auf eine eigene Erwerbstätigkeit angewiesen zu sein,.
Das Urteil liegt mit seiner Begründung schriftlich noch nicht vor.
Bestandskraft von Eheverträgen
Der Bundesgerichtshof hat sich in seiner Entscheidung vom 11.2.2004 (XII ZR 265/02) -erneut- mit der Frage der rechtlichen Bestandskraft von Eheverträgen beschäftigt.
Im Ausgangsfall stritten die 49-jährige Ehefrau und der 56-jährige Ehemann über Unterhalt. Aus der Ehe stammte ein fast 18-jähriges und ein 15-jähriges Kind.
Einvernehmlich war die Rollenverteilung in der Ehe so vorgenommen worden, daß die - akademisch ausgebildete - Ehefrau zunächst Hausfrau und Mutter war, der Ehemann in seinem Beruf als Unternehmensberater mit in den letzten Jahren sehr großem finanziellem Erfolg (in den letzten Jahren ein monatliches Einkommen von DM 27.000,-- netto) tätig war.
In dem angegriffenen Ehevertrag der Parteien war mit Ausnahme von Unterhalt für die Zeit der Betreuung der gemeinsamen Kinder auf Unterhalt und Versorgungsausgleich verzichtet worden.
Zum Ausgleich von letztgenanntem Verzicht hatte der Ehemann eine Kapitallebensversicherung mit einer Versicherungssumme von DM 80.000,- zu bezahlen.
Im übrigen war Gütertrennung vereinbart.
Nach der bisherigen Rechtsprechung des BGH zur Bestandskraft von Eheverträgen wurde von dem Prinzip der Vertragsfreiheit lediglich vereinzelte Ausnahme gemacht (vgl. BGH FamRZ 85,788; BGH FamRZ 1991, 306; BGH FamRZ 1997, 156; BGH FamRZ 1992, 1403).
Allein die Einseitigkeit der Lastenverteilung in einem Vertrag, die Tatsache der Schwangerschaft der Vertragsschließenden reichte für einen Unwirksamkeit des Vertrages nicht aus. Eine vertragliche Regelung zu Lasten des Sozialamtes oder eine unvorhergesehene Entwickung im Leben der Parteien konnte bei Berücksichtigung der Intereessen gemeinsamer Kinder zu einer letztlich Unwirksamkeit eines Unterhaltsausschlusses führen.
In seiner jetzigen Entscheidung weist der BGH ausdrücklich darauf hin, daß immer der Einzelfall mit all seinen Besonderheiten betrachtet werden muß:
"Erforderlich ist vielmehr eine Gesamtschau der getroffenen Vereinbarungen der Gründe und Umstände ihres Zustandekommens sowie der beabsichtigten und verwirklichten Gestaltung des ehelichen Lebens."
Grundsätzlich wird die Vertragsfreiheit bestätigt, es sei denn, die vertragliche Gestaltung greift in sog. Kernbereiche des Scheidungsfolgenrechts ein.
Zu diesem Kernbereich gehört in erster Linie der Betreuungsunterhalt, dann der Krankheits- und Altersvorsorgeunterhalt, der auf gleicher Stufe mit dem Versorgungsausgleich steht. Am wenigsten zum Kernbereich gehört der Zugewinn.
Nicht jeder Eingriff in den Kernbereich führt jedoch zu einer Unwirksamkeit des Vertrages, sondern nur ein solcher, der eine einseitige Belastung ohne nachvollziehbare hiermit korrespondierende Lage darstellt.
Eine notarielle Belehrung hindert die Unwirksamkeit des Vertrages übrigens nicht.
Die Überprüfung des Vertrages durch das Gericht bezieht sich dabei sowohl auf den Zeitpunkt des Vertragsschlusses als auch auf den Zeitpunkt der Urteilsfindung. Somit können auch nachträgliche gravierende Änderungen im Leben der Parteien berücksichtigt werden, z.B. wenn ursprünglich keine Kinder geplant waren, die nun doch aus der Ehe stammen.
Auch Verschuldensgesichspunkte können bei der Beurteilung eine Rolle spielen, da (nach-)eheliche Solidarität auch vom Unterhaltsberechtigten zu erwarten ist.
Die Unwirksamkeit des Vertrages führt nicht zur Geltung des Scheidungsfolgenrechts, sondern zur Anpassung des Vertrages.
Im vorliegenden Fall war keine Sittenwidrigkeit des Vertrages angenommen worden; anders wäre dies dann gewesen, wenn die einvernehmliche Lebensplanung der endgültige Rückzug der Ehefrau aus dem Erwerbsleben gewesen wäre, da dann der Aufbau einer eigenständigen Absicherung auf Dauer verwehrt gewesen wäre.
Das Gewaltschutzgesetz
Nun auch in Deutschland!
Mit diesem Gesetz werden im wesentlichen zwei Bereiche geregelt:
Zum einen werden generell gerichtliche Maßnahmen zum zivilrechtlichen Schutz vor Gewalttaten geregelt:
* Vollständig heißt dieses am 11.Dezember 2001 verabschiedete Gesetz: zur Verbesserung des zivilrechtlichen Schutzes bei Gewalttaten und Nachstellungen sowie zur Erleichterung der Überlassung der Ehewohnung bei Trennung.
Neue Düsseldorfer Tabelle ab 01.07.2003
| Nettoeinkommen | Altersstufen in Jahren | Prozent/ Bedarfs- kontrollbetrag | |||||
| Beträge in Euro | 0-5 | 6-11 | 12-17 | ab 18 | |||
| 1. | bis 1300 | 199 | 241 | 284 | 327 | 100 | 730/840 |
| 2. | 1300-1500 | 213 | 258 | 304 | 350 | 107 | 900 |
| 3. | 1500-1700 | 227 | 275 | 324 | 373 | 114 | 950 |
| 4. | 1700-1900 | 241 | 292 | 344 | 396 | 121 | 1000 |
| 5. | 1900-2100 | 255 | 309 | 364 | 419 | 128 | 1050 |
| 6. | 2100-2300 | 269 | 326 | 384 | 442 | 135 | 1100 |
| 7. | 2300-2500 | 283 | 343 | 404 | 465 | 142 | 1150 |
| 8. | 2500-2800 | 299 | 362 | 426 | 491 | 150 | 1200 |
| 9. | 2800-3200 | 319 | 386 | 455 | 524 | 160 | 1300 |
| 10. | 3200-3600 | 339 | 410 | 483 | 556 | 170 | 1400 |
| 11. | 3600-4000 | 359 | 434 | 512 | 589 | 180 | 1500 |
| 12. | 4000-4400 | 379 | 458 | 540 | 622 | 190 | 1600 |
| 13. | 4400-4800 | 398 | 482 | 568 | 654 | 200 | 1700 |
Ab 4800 Euro nach den Umständen des Falles
Hiervon ist jeweils noch das Kindergeld abzuziehen oder zu addieren.
| Nettoeinkommen | Altersstufen in Jahren | Prozent/ Bedarfs- kontrollbetrag | |||||
| Beträge in Euro | 0-5 | 6-11 | 12-17 | ab 18 | |||
| 1. | bis 1300 | 188 | 228 | 269 | 311 | 100 | 730/840 |
| 2. | 1300-1500 | 202 | 244 | 288 | 333 | 107 | 900 |
| 3. | 1500-1700 | 215 | 260 | 307 | 355 | 114 | 950 |
| 4. | 1700-1900 | 228 | 276 | 326 | 377 | 121 | 1000 |
| 5. | 1900-2100 | 241 | 292 | 345 | 399 | 128 | 1050 |
| 6. | 2100-2300 | 254 | 308 | 364 | 420 | 135 | 1100 |
| 7. | 2300-2500 | 267 | 324 | 382 | 442 | 142 | 1150 |
| 8. | 2500-2800 | 282 | 342 | 404 | 467 | 150 | 1200 |
| 9. | 2800-3200 | 301 | 365 | 431 | 498 | 160 | 1300 |
| 10. | 3200-3600 | 320 | 388 | 458 | 529 | 170 | 1400 |
| 11. | 3600-4000 | 339 | 411 | 485 | 560 | 180 | 1500 |
| 12. | 4000-4400 | 358 | 434 | 512 | 591 | 190 | 1600 |
| 13. | 4400-4800 | 376 | 456 | 538 | 622 | 200 | 1700 |
Ab 4800 Euro nach den Umständen des FallesHiervon ist jeweils noch das Kindergeld abzuziehen oder zu addieren.
Neue Kindergeldbeträge (monatlich) ab 1.1.2002
1. Kind = 154 Euro
2. Kind = 154 Euro
3. Kind = 154 Euro
4. Kind = 179 Euro
Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung
Zum Ende des Jahres 2000 ist das "Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung und zur Änderung des Kindesunterhaltsrechts" verabschiedet worden. In diesem Gesetz "versteckt sich" eine nicht unwesentliche Veränderung bei der Anrechnung des Kindergeldes, die wieder bei der Berechnung von Kindesunterhalt bei getrennt lebenden oder geschiedenen Eltern eines Kindes eine Rolle spielt. Die Gesetzesänderung ist wirksam seit dem 1.1.2001.
Hier der wesentliche Inhalt:
Düsseldorfer Tabelle ab 1.7.2001 (gültig bis 31.12.2001)
Die Düsseldorfer Tabelle ist eine Richtlinie, die den Kindesunterhalt an Hand des Nettoeinkommens des Unterhaltspflichtigen - bezogen auf eine Unterhaltspflicht gegenüber einer Ehefrau / Ehemann und 2 Kindern - ausweist.
| Nettoeinkommen | Altersstufen in Jahren | Prozent/ Bedarfs- kontrollbetrag | |||||
| Beträge in DM | 0-5 | 6-11 | 12-17 | ab 18 | |||
| 1. | bis 2550 | 366 | 444 | 525 | 606 | 100 | 1425/1640 |
| 2. | 2550-2940 | 392 | 476 | 562 | 649 | 107 | 1750 |
| 3. | 2940-3330 | 418 | 507 | 599 | 691 | 114 | 1860 |
| 4. | 3330-3720 | 443 | 538 | 636 | 734 | 121 | 1960 |
| 5. | 3720-4110 | 469 | 569 | 672 | 776 | 128 | 2060 |
| 6. | 4110-4500 | 495 | 600 | 709 | 819 | 135 | 2150 |
| 7. | 4500-4890 | 520 | 631 | 746 | 861 | 142 | 2250 |
| 8. | 4890-5480 | 549 | 666 | 788 | 909 | 150 | 2350 |
| 9. | 5480-6260 | 586 | 711 | 840 | 970 | 160 | 2540 |
| 10. | 6260-7040 | 623 | 755 | 893 | 1031 | 170 | 2730 |
| 11. | 7040-7820 | 659 | 800 | 945 | 1091 | 180 | 2930 |
| 12. | 7820-8610 | 696 | 844 | 998 | 1152 | 190 | 3130 |
| 13. | 8610-9400 | 732 | 888 | 1050 | 1212 | 200 | 3330 |